EUROPA

Font Size

Cpanel

„Power to the People“

Wahrnehmung, Solidarität und Austausch mit dem ehemaligen „Ostblock“.

Demonstrationen in Leipzig 1989 | Quelle: ABL

Der Fall der Berliner Mauer symbolisiert wie kein anderes Ereignis das Ende der kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa. Die Friedliche Revolution in der DDR bekommt dadurch eine singuläre Konnotation in der europäischen Erinnerung. Doch diese Ereignisse wären ohne die emanzipatorischen Bewegungen in den anderen „Ostblock“-Ländern nicht denkbar. Der gleiche Erfahrungshorizont einer Ein-Parteien-Diktatur führt zu einem Transfer und einem gegenseitigen Interesse, das hier aus DDR-Sicht dargestellt wird.

Auf den Fotos der Herbstdemonstrationen von 1989 in der DDR lassen sich viele Bezüge zum Schicksal der osteuropäischen Nachbarn finden.

Diese Beachtung bricht mit den Problemen der Deutschen Einheit und der damit verbundenen Westorientierung ab. Das hat zur Folge, dass durch die neue „Euro-Grenze“ auch eine neue „Erinnerungs-Grenze“ entstanden ist.

 

Zu diesem Thema entstand im Jahr 2014 eine Open-Air-Wanderausstellung. Diese kann kostenlos ausgeliehen werden. Mehr...

 

"Power to the people"
Leipzig zwischen Anarchie und Nationalstaat

Weiterhin laden wir Sie zu einem virtuellen Stadtrundgang ein. Mikrokosmisch wird am Beispiel von Leipzig die Dynamik eines Aufbruchs erzählt:

Das jeweilige historische Selbstverständnis der mittel-osteuropäischen Länder führt nach 1989 zur Bildung von neuen und eigenständigen Staaten oder wie im Falle der DDR zur Auflösung am 3. Oktober1990.

Doch zunächst gilt das „Alte“ nicht mehr und das „Neue“ noch nicht. In diesem Jahr des Machtvakuums werden ungeheure Kräfte freigesetzt, phantastische Ideen entwickelt. Begehrlichkeiten entstehen und Gewohnheiten müssen aufgegeben werden. Diese Situation bringt ein Engagement der Menschen hervor wie später nicht wieder.

Virtuellen Rundgang starten ...